Sprachkenntnisse sind Gold wert

Wer über gute Sprachkenntnisse verfügt, kann im Ausland leicht einen als Lehrer finden. Englisch ist allerdings gefragter als Deutsch.

KlassenzimmerSprachlehrer sind auf der ganzen Welt gefragt, allerdings regional in unterschiedlichem Masse. Während man im europäischen Ausland allenfalls noch etwas finden kann, wird es im Rest der Welt schwieriger. Sprachschulen, die deutsch im Angebot haben, gibt es allerdings wohl in allen sicher aber in den meisten internationalen Metropolen. Es kann sich also lohnen, hier nachzufragen. Wer Unterrichtserfahrung vorweisen kann, ist natürlich auch hier im Vorteil.

Leichter ist es für Englischlehrer. Sie können auch in weniger entwickelten Ländern relativ problemlos einen Job finden. Gesucht werden jedoch in erster Linie Muttersprachler. Wenn es von diesen nicht genug gibt, kann man auch als Fremdsprachler eine Stelle finden. Oft sind diese Stellen allerdings an weniger populären Orten. Während es beispielsweise in Peking oder Tokyo eine grosse Konkurrenz gibt, hat man in mittelgrossen Provinzhauptstädten bessere Chancen. Voraussetzung für eine offizielle Stelle bei einer Schule ist in der Regel ein TEFL-Zertifikat (Teaching English as a Foreign Language). Bei Privatstunden ist dies in der Regel nicht nötig. Diese haben allerdings den Nachteil, dass man kein Arbeitsvisum beantragen kann und häufig das Land verlassen muss, sobald man genügend Schüler zusammen hat.

Die Verdienstmöglichkeiten an Schulen sind in der Regel nicht so gut, mehr verdient man als Privatlehrer - wenn sich die ausländischen Arbeitswilligen nicht gegenseitig unterbieten.