Eine Möglichkeit, eine Reise mit geringen Budget zu verlänger, ist es, die Kosten zu verringern. Möglich ist das mit Arbeit gegen Kost und Logis.
Wer eine gute oder besser gesagt eine gefragte Ausbildung hat, wird in vielen Ländern wenig Probleme haben, eine Arbeit zu finden und die nötigen Papiere zu organsieren. Für alle anderen bleibt die Möglichkeiten, die wir hier beschrieben haben, Schwarzarbeit (was wegen der geringen aber doch vorhanden Gefahr nicht empfehlenswert ist) und Arbeit gegen Kost und Logis, da für diese in vielen Ländern kein spezielles Arbeitsvisum benötigt wird. Man sollte jedoch die Situation mit der entsprechenden Botschaft abklären.
Wer eine Weile unterwegs ist, stösst immer wieder auf Möglichkeiten. So ist mir einmal in Nordthailand eine Schule für Flüchtlingskinder aus Myanmar begegnet, die Englischlehrer gesucht haben. Wer dort arbeit, kann kostenlos im benachbarten Hotel leben. Wer nicht auf eine solche Gelegenheit warten will, muss gezielt suchen. Internationale Hilfsorganisationen kommen in der Regel nicht in Frage - diese verlangen häufig eine Gebühr, damit man überhaupt arbeiten darf. (Wer dies trotzdem tun möchte, findet hier verschiedene Angebote zur Vermittlung.) Eine gute Anlaufstelle ist jedoch Wwoof.
Wwoof ist eine Abkürzung und steht eigentlich für Willing Workers
On Organic Farms. Diese Bewegung nahm ursprünglich seinen Anfang in Australien und Neuseeland - inzwischen gibt es das jedoch in vielen Ländern. Ging es anfangs nur um Arbeit auf organischen Bauernhöfen, hat sich der Begriff auch auf andere Tätigkeiten ausgedehnt und steht vor allem einen halben Tag Arbeit gegen Unterkunft und Verpflegung. Damit verschwimmt auch die Grenze zu Aupair oder Hand gegen Koje .
Wwoof funktioniert ganz einfach: Gegen eine Gebühr von rund 20 Euro wird man bei der Organisation für ein Jahr Mitglied. Bis berechtigt zu einer Liste mit Höfen und anderen Unternehmen, die sich am Programm beteiligen. Diese schreibt oder ruft man an - und mit etwas Glück hat man dann seine "Stelle"gefunden. Wwoof ist allerdings kein Reiseunternehmen. Man muss also alles selber organsieren.
Andere Organisationen sind, bei denen Gratisarbeit gegen Kost und Logis getauscht wird sind:
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