China: Mehr Touristen und mehr Schutz für Welterbe

25.3.2008. Das Dilema ist ein alt bekanntes: Einerseits fördern mehr Touristen die Wirtschaft, andererseits aber schaden sie dem Weltkulturerbe. Denn je mehr Besucher den Weg in die Sehenswürdigkeiten finden, desto grösser ist die Chance, dass dabei auch etwas kaputt geht. 

Dem will China schon von Anfang an entgegen treten. So soll laut Berichten vom China Radio International  (CRI) das Welterbe sowohl besser erschlossen, wie auch geschützt werden. Das chinesische Tourismusamt und die chinesische Touristikindustrie wollten die nachhaltige Entwicklungskonzepte, die auf der Grundlage von wissenschaftlichen Arbeiten entstünden, fördern, um das Welterbe besser zu erschließen, zitiert CRI Shao Qiwei, Direktor des chinesischen Tourismusamts. Mehr als 35 der 850 Welterbestätten befinden sich in China 

Der Schutz ist indes auch nötig. In der Vergangenheit waren während der Kulturrevolution viele Stätten zerstört worden. Mittlerweile hat der Tourismus in China stetig Aufwind. Bis imJahre 2020 soll China das Land werden, das die meisten touristischen Einreisen aufweisen kann. Das zeigt sich auch in den Zahlen, die Taleb Rifai, stellvertretende Generalsekretär der UNWTO,  der Welttourismusorganisationkürzlich nannte.  Weltweit seien im Jahr 2007 800 Milliarden US-Dollar durch den Tourismus erwirtschaftet worden. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Auslandstouristen auf 900 Millionen gestiegen.

Diskussionen zur Entwicklung Chinas:

http://www.traveltalk.weltreiseforum.com/forum3.html 





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